WahlVERSPRECHEN

Ich werde niemandem das Blaue vom Himmel versprechen, das machen alle anderen bereits zur Genüge und das Wort VERSPRECHEN sagt es schon:

am Ende werden aus Versprechen schnell Versprecher, weil einen die Realität auf den Boden der Tatsache zurückgeholt hat. Daher gucke ich der Realität lieber vorher ins Auge und mache auf Dinge aufmerksam, die wir anpacken können und müssen. Ich unterscheide grundsätzlich zwischen Pflicht und Kür, wobei eben die Pflicht(aufgaben) immer an vorderer Stelle stehen. Mit der Kür können wir dann glänzen, wenn es die Haushaltssituation zulässt.

Aber Dinge wie "Abschaffung der Straßenausbaubeiträge", "Kita und Hort gebührenfrei" und ähnliches liegt einerseits nur sehr begrenzt in unserer Hand und bedürfen andererseits zwingend auch Aussagen zum Wie. Schön klingen solche Slogans allemal und sich dafür einzusetzen lohnt ebenso. Doch damit nur pauschal zu polemisieren ohne klare Lösungsansätze und Realisierungsmöglichkeiten aufzuzeigen sind eben doch nur leere Versprechungen.

Was ich tatsächlich versprechen kann, dass ich bei meiner Entscheidungsfindung im Stadtrat grundsätzlich gemeinnützig handle. Für mich ist es vordergründig, immer den Weg zu finden, der für die Mehrheit und nachhaltig von Nutzen ist - eines der besten Beispiele für diese Handlungsweise ist die Abweisung des Planungsverfahrens zurm "Solarpark Kaserne" in der aktuellen Legislatur. Dies ist das Versprechen, was ich gern gebe und einhalten kann: den Bürgerwillen bei meinen Entscheidungen berücksichtigen.

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