#unabhaengig

Welches Parteibuch Mann in der Tasche hat oder welcher Wählergruppierung Frau angehört, spielt aus meiner Sicht in der Kommunalpolitik eine absolut untergeordnete Rolle, zumindest so lange sich alle an die Grundsätze der demokratischen Ordnung halten.

Die Unabhängigkeit in der kommunalen Politik ist ein elementares Instrument der Lösungsfindung. Hier werden Entscheidungen getroffen, die vor Ort unmittelbare Auswirkungen haben. Dabei sind parteipolitische Wertevorstellungen nachrangig und das Ergebnis für die Gemeinde steht im Vordergrund. Entsprechend werden selbst innerhalb von Fraktionen immer wieder unterschiedliche Meinungen aufeinander treffen - ein Grund, weshalb ich mich von Beginn meiner Stadtratstätigkeit an vom Fraktionszwang gelöst habe.

Mit der Unabhängigkeit und Objektivität lassen sich wesentlich besser Gemeinsamkeiten innerhalb der gesamten Gremien und so auch Mehrheiten für sinnvolle Lösungen finden.

An der Stelle jedoch, wo die Grundsätze der demokratischen Ordnung missachtet und bewusst umgangen werden, hört jegliches Verständnis bei mir auf und bei aller Unabhängigkeit werden Vertreter dieser Einstellungen keine Toleranz finden.

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