Straßen- und RadwegekonZEpt

Diverse Arten von Straßen führen durch unsere Einheitsgemeinde: Bundes-, Landes-, Kreis- und Gemeindestraßen. Alle unterliegen unterschiedlichen Bauträgern und sind somit auf unterschiedlichste Weise zu finanzieren.

Erschließungskosten und Ausbaubeiträge, also die Belastung der Anwohner sind immer wieder Thema. Es hat vorderste Priorität, diese Belastungen so gering wie möglich zu halten und dennoch Lösungen zu finden, wie wir Straßen und Wege verkehrssicher machen und halten können. Jahrzehntelanger Sanierungsstau fällt uns dabei im wahrsten Sinne des Wortes auf die Füße, denn allein die Fußwegsituation in großen Bereichen unserer Einheistgemeinde ist katastrophal. Über Radwege zu sprechen, verbietet sich beinahe förmlich, weil sie nur marginal existent sind.

Ergo: auch hier bedarf es eines Konzeptes, dass die Notwendigkeiten priorisiert und einen einheitlichen Ablauf beim Straßenaus- und -neubau definiert und festschreibt. Eine permanente Verbindung zum Landesbetrieb Bau muss dafür Sorge tragen, dass wir straßenbegleitend mit den Nachbargemeinden auch auf dem Radweg vernetzt sind. Wenn wir uns touristisch repräsentieren, gehört auch eine gute Erreichbarkeit per Pedes dazu - also sichere Anbindungen vom Elbe- oder Flämingsradweg zur allen touristischen Anziehungspunkten unserer Einheitsgemeinde.

Und selbst wenn der Bundesverkehrswegeplan etwas anderes sagt: ein Landkreis, den einer der größten Flüsse unserer Republik trennt, benötigt eine dauerhafte Elbquerung. Ein vernünftiges und aussagekräftiges Konzept wird seinen positiven Teil dazu beitragen, um auf den dringlichen Bedarf am Straßen- und Radwege(aus)bau aufmerksam zu machen und Lösungswege zu ebnen.

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